– dem stärksten bisher bekannten Treibhausgas. Die neuentdeckte SF6-Emission kommt offenbar aus der Region um Heilbronn, dort werden pro Jahr 30 Tonnen dieses potenten Klimagases freigesetzt. Das entspricht einem Drittel der bisher bekannten SF6-Emissionen Deutschlands. Doch wer ist der Urheber?
Durch weitere Analysen gelang es dem Team, die SF6-Quelle näher einzugrenzen. Demnach stammen die höchsten Emissionen aus der Region Heilbronn: Pro Jahr werden aus diesem Gebiet rund 30 Tonnen Schwefelhexafluorid freigesetzt. „Unseren Berechnungen zufolge emittierte die Zielregion damit rund 37 Prozent der gesamten deutschen SF6-Emissionen in der Zeit von 2020 bis 2023“, schreiben Meixner und ihre Kollegen.
Das wirft die Frage auf, wodurch dieses Klimagas dort freigesetzt wird. „Diese Verteilung passt nicht zur Annahme, dass die Emissionen hauptsächlich aus der Entsorgung alter Schallschutzfenster stammen“, erklärt Meixner. „Auffallend ist allerdings, dass sich in diesem Gebiet die einzige uns bekannte Produktions- und Recyclinganlage für Schwefelhexafluorid in Europa befindet.“ Das lege nahe, dass man das Risiko für ein unabsichtliches Entweichen von SF6 beim Recycling von SF6-haltigen Materialien signifikant unterschätzt habe.
unabsichtlich
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Das wirft die Frage auf, wodurch dieses Klimagas dort freigesetzt wird. „Diese Verteilung passt nicht zur Annahme, dass die Emissionen hauptsächlich aus der Entsorgung alter Schallschutzfenster stammen“, erklärt Meixner. „Auffallend ist allerdings, dass sich in diesem Gebiet die einzige uns bekannte Produktions- und Recyclinganlage für Schwefelhexafluorid in Europa befindet.“ Das lege nahe, dass man das Risiko für ein unabsichtliches Entweichen von SF6 beim Recycling von SF6-haltigen Materialien signifikant unterschätzt habe.
Oder anders gesagt: Die Firma Solvay verschmutzt in einem gigantischen Umfang die Umwelt:
Rund 30 Tonnen SF6 im Jahr ermittelten die Frankfurter Atmosphärenwissenschaftler für Südwestdeutschland im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2023, ein großer Teil davon dürfte auf das Werk von Solvay zurückzuführen sein. 30 Tonnen entsprechen 729.000 Tonnen CO₂, etwa so viel wie die Jahresemissionen von mehr als 250.000 Sportwagen mit Verbrennermotor oder dem innerdeutschen Flugverkehr.
Oder um es hart zu sagen: Während sich die Gesellschaft gerade fleißig zerfleischt beim Thema Autoverkehr oder Fliegen, sitzen da Manager, Chefs, Eigentümer und ballern eine unglaubliche Menge Treibhausgase in die Luft während sie lachend auf ihren Geldbergen sitzen. Wer so eine Menge Treibhausgase ausstößt, müsste eigentlich direkt im Knast sitzen
Wahrscheinlich haben sie noch gutes Geld für das Recycling eingestrichen und dann trotzdem das Gas in die Umwelt entlassen, anstatt es wiederzuverwenden.
Bericht vom SWR von wegen, dass die Behörden das schon länger wissen und nix tun.




