es habe inzwischen Überprüfungen zur “tatsächlichen wirtschaftlichen Tätigkeit” von Unternehmen gegeben. Bis Oktober 2025 seien in Zossen etwa 360 Unternehmen überprüft worden. “Bei 164 der überprüften Unternehmen konnte kein Ort der Geschäftsleitung in Zossen festgestellt werden.” In der Mehrzahl dieser Fälle wurde deshalb die Abgabe der Steuerakten an die tatsächlich zuständigen Finanzämter eingeleitet, in 16 Fällen die Einleitung eines Steuerstrafverfahrens veranlasst.
Klar ist schon jetzt: Zossen müsse in den nächsten zwei Jahren 20 Millionen Euro an eingenommenen Gewerbesteuern zurückzahlen
Viel Mitleid muss man da wirklich nicht haben, denke ich. Das hat man jahrelang wissend oder wenigstens billigend hingenommen dieses Sozialschmarotzertum. Einzig schade, dass solches offensichtliches Hinterziehen von Steuern keine Strafen für die Unternehmen zur Folge hat, sondern nur eine Nachzahlung — mit der Ausnahme der genannten 16 Unternehmen.


