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  • I’m not sure what you’re looking for here.

    I’m trying to show you that your case isn’t convincing.

    If your book could logically prove something, or at least argue convincingly (logically!) in favor of it, maybe it would in fact be interesting. Then you could repeat the arguments here (and elsewhere, and scientists would be doing just that) and we’d actually have some kind of discussion with something to gain for both of us. Anecdotes are, scientifically speaking, basically worthless. At best they’re used to create hypotheses, never to test them or to prove something. And even a great sum of them simply aren’t science.

    And I’m sorry to say but this very much reminds me of conspiracy theories, e.g. flat earth theory, were science is really clear about something while a few laypeople on youtube think to themselves “I bet all those researchers just didn’t think of this, which to me on the other hand is completely obvious”.

    Your claim is absolutely extraordinary. You would have to present an absolutely powerful, convincing logical argument in order to even begin to support it. “Someone claimed it happened to them” simply isn’t that, no matter how well it’s written.



  • I believe in helium balloons too. Does that mean I don’t believe in gravity?

    Physics can explain helium balloons really well. There’s no mystery here. And they’re certainly not disproving gravity.

    Einstein didn’t even get a nobel prize for special relativity because it was considered too radical at the time.

    Einstein had no easily repeated experiments to show off. You’re claiming ghosts are measurable in a repeatable way - simple enough to be explained in a book for laypeople . At least after the third or fourth study with robust methodology the scientific community would be talking about nothing else. And I know that because I am surrounded by the kind of researchers you’re thinking of when you say “scientists”. They’re a bunch of nerds, they love that stuff. And they research ominous stuff all the time, a biology professor here spent 3 years studying healing crystals in drinking water. Disappointingly they found nothing.

    And why do you assume this science has gone ‘unnoticed’? We’re talking about it, aren’t we?

    Well to be fair we’re talking about a claim that such research exist, which is miles off from discussing actual research, which would be done by scientists in order to validate it’s operationalisation and discuss their findings.

    The thing is: extraordinary claims require extraordinary evidence. A book simply isn’t that. It’s way too easily faked, isn’t subject to the scientific method, peer review, any form of control or critical oversight and at the end of the day profits not from the truth but from being sold. And you are here doing advertising for them, so it seems like they are succeeding at that.

    I’m not trying to persuade you. I believe that would be hard to do at this point. What I’m trying to say here, referring to the thread and OP’s question: It’s not unreasonable to think that you, and everyone else being convinced by a very entertaining and captivating book outside of the actual scientific method, are unreasonable.

    One book simply shouldn’t be this convincing.


  • Thanks for explaining. To be honest I’m still not sure why that convinced you. If you wrote a book with a few hundred, even a few thousand anecdotes about people levitating I would still believe in gravity.

    The power of the book is that it just inundates you with credible stories (and credible science!) from credible people

    That is the part I doubt the most. Because if that was true, if this so called credible science in your book wasn’t misinterpreted or simply faked, the scientists responsible would have gotten a nobel price and world wide recognition. But they didn’t. If ghosts (or near death experiences, for that matter) were measurable in a repeatable or otherwise credible way it would be done on a wide scale. Scientists basically live for the chance to be the one who challenges a paradigm - and this one would shake everything we know about the material world, every scientific discipline, religions even.

    There’s simply no good reason for such “credible science” to go unnoticed. There is at least one very good reason for faking it: It makes money.






  • Mrs_deWinter@feddit.orgtotja@feddit.orgtja
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    7 days ago

    Arbeitgeber-Direktor:

    “Löhne müssen nicht zum Leben reichen”

    Du:

    Ich würde mir wünschen, in einer Gesellschaft zu leben, in der die Mehrheit versteht, dass er Recht hat

    Wenn du nichs gegen Mindestlohn hast, warum bist du dann hier in einem Mindestlohn-Thread und argumentierst dagegen?

    Es wär keine Schande jetzt zu sagen: Joa Leute, ich glaub da saß ich kurz auf der Leitung, offensichtlich ist Mindestlohn gut und wichtig, auch wenn er nicht eigenhändig alle Probleme unserer Wirtschaftsform löst. Das wär souverän an der Stelle.

    Moving the goalposts verschwendet dagegen nur unsere Zeit.


  • Mrs_deWinter@feddit.orgtotja@feddit.orgtja
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    7 days ago

    Dafür muss man aber auch dafür sorgen, dass die Nachfrage entsteht.

    Niemand widerspricht dir hier, dass mehr Arbeitsplätze zu schaffen dafür sinnvoll wäre. Aber dafür müssen wir nicht die Geringstverdiener noch mehr Ausbeutung aussetzen, als sie es ohnehin schon sind.

    Den Mindestlohn abzuschaffen ist von allen sicherlich die schlechteste Idee, die Nachfrage nach Arbeitnehmern zu steigern - minimaler Impact und riesengroße Nachteile.


  • Mrs_deWinter@feddit.orgtotja@feddit.orgtja
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    7 days ago

    Das ist die Ausgangssituation.

    Das stimmt doch gar nicht, aktuell haben wir immerhin einen Mindestlohn.

    Entweder du behauptest hier ernsthaft, den Mindestlohn abzuschaffen wird Unternehmen letztendlich irgendwie dazu bringen, generell mehr als Mindestlohn zu bezahlen, oder du opferst gerade wissentlich all die Arbeitenden, die ohne Mindestlohn komplett aus einem existenzsichernden Arbeitsmarkt fallen würden, um für einen dann knappen Rest bessere Bedingungen zu schaffen.

    Ich meine klar, wenn wir 50% der Bevölkerung aus der Erwerbstätigkeit verbannen, hat die andere Hälfte mehr Jobs zur Auswahl. Aber das kann ja nicht wirklich das sein, was wir wollen.

    Zeig mal ein bisschen Solidarität, wenn du schon für Arbeiterrechte argumentierst.


  • Mrs_deWinter@feddit.orgtotja@feddit.orgtja
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    7 days ago

    Es geht um die anderen Jobs.

    Es geht um alle Jobs. Ich finde nicht dass Ausbeutung auch nur für ein paar Menschen legal sein darf.

    wird der genommen, der nur Mindestlohn fordert, weil er sogar für weniger gearbeitet hätte.

    Hätte er? Echt? Freiwillig? Der will nicht von seinem Gehalt leben können?

    Das ist doch Unsinn.

    Den Mindestlohn abzuschaffen würde die Sache nur schlimmer machen. Wenn der Postzusteller jetzt noch 6€ die Stunde kriegt und der Feldarbeiter 3€, bringt das die Putzkräfte ein Unternehmen weiter sicher nicht in eine bessere Verhandlungsposition.


  • Mrs_deWinter@feddit.orgtotja@feddit.orgtja
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    7 days ago

    Löhne müssen durch Nachfrage steigen, nicht per Dekret. Mindestlöhne sorgen für eine Reduktion der Nachfrage nach Arbeitern was für alle die Löhne senkt, da es die Verhandlungsposition der Arbeiter schwächt.

    Finde ich nicht einleuchtend. Welche Verhandlungsposition soll denn da geschwächt werden, wenn scheinbar so wenig Arbeit gebraucht wird, dass Unternehmen dafür nichtmal ein Existenzminimum springen lassen müssten?

    Nee. Ausbeutung muss illegal sein. Weniger als Existenzminimum zahlen darf nicht erlaubt sein. Mindestlohn ist einfach zwingend erforderlich.



  • Ich muss dich aber nicht dafür blockieren. Du nennst es einen Genozid und leugnest ihn nicht, wir “streiten” nur aufgrund von Details aber verfolgen wage die gleichen Ziele.

    Genauso seh ich das auch.

    Deswegen finde ich die Deföderierung von dbzer0 auch echt richtig schade. Aber wenn die Debatte so geführt wird, müssen wir uns damit eben abfinden.


  • Ist viel verständlicher. Dürfen wir den Slogan dann jetzt konsequent wegmoderieren? Denn selbst mit Erläuterung bin ich mir ziemlich sicher, dass so manche Mods und User von dbzer0 darüber auch weiterhin komplett empört wären.

    Davon abgesehen bin ich nicht deiner Meinung, aber so viel Meinungspluralismus sollten wir aushalten, ohne uns gleich zu blockieren und zu deföderieren, meine ich. Meine Meinung: Der Genozid muss aufhören, und von der Weiterexistenz Israels ist das unabhängig. Man kann von existierenden Ländern verlangen können und sie notfalls zwingen, keinen Völkermord zu begehen, und auch sämtliche andere Verstöße gegen das Völkerrecht zu unterlassen. Man kann Regierungschefs und -beteiligte zur Rechenschaft ziehen. Man kann von Unrechtstaaten verlangen, kein Unrecht mehr zu begehen. Dafür muss man sie nicht auflösen. Deutschland gibts auch immer noch.

    Und das ist eine Meinung, die will ich haben dürfen, ohne dass mir dafür unterstellt wird, Palästina im Stich zu lassen oder sogar ihren Völkermord zu unterstützen, denn das ist im besten Fall ne schwachsinnige Schlussfolgerung und im schlechteren Fall unehrlich und vorsätzlich destruktiv für die Diskussion darüber.




  • Mrs_deWinter@feddit.orgOPtoich_iel@feddit.orgich🏴🚫😔iel
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    12 days ago

    Ich finds von meiner Warte komisch das ganze an “Death to Israel” aufzuhängen.

    Ich finde Feddit hat da gar nichts aufgehängt. Gab ja kein Abstimmung diesseits, von Instanzen zu deförderieren, die den Slogan stehen lassen.

    Das müsste man als pluralistisches Fediversum schon aushalten, dass an verschiedenen Stellen (und unter dem Druck verschiedener Gesetzgebung) unterschiedlich moderiert wird.

    Aber dass diese “deutsche Definition” von Antisemitismus international ein Geschmäggle hat, kann ich schon sehen.

    Bin ich bei dir. Aber selbst wenn ich anderer Meinung wäre, würde ich dich dafür nicht blocken.


  • Mrs_deWinter@feddit.orgOPtoich_iel@feddit.orgich🏴🚫😔iel
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    12 days ago

    Es ist vor allem unterkomplex, einer ganzen Instanz Zionismus zu unterstellen, weil bestimmte Slogans als problematisch angesehen werden.

    Lustigerweise habe ich dein Meme ebenfalls im Post erwähnt. Die Debatte unter dem Original finde ich nämlich ziemlich bezeichnend dafür, wie rigide und stellenweise bizarr seitens dbzer0 teilweise argumentiert wird.